Teilung und Untergang des (west-) römischen Reichs

Bau einer befestigen Grenze

Die Römer bauten den Limes zwischen 83 und 160 n. Chr. Der Limes war eine durchgehende Befestigung der nördlichen Grenzen des Römischen Reichs. Der Limes diente der Überwachung der Grenze. Die Soldaten sollten den normalen Personenverkehr und den Handel kontrollieren. Es gab hier also einen ständigen Kontakt und Austausch zwischen Römern und germanischen Völkern. Mit einigen Völkern schlossen die Römer besondere Verträge: Sie durften innerhalb des Römisches Reiches siedeln und sollten als Gegenleistung dafür die Grenzen dort gegen Eindringlinge verteidigen.

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Teilung und Untergang des (west-) römischen Reichs

Epochenwechsel: der Übergang von der Antike zum Mittelalter

Der Epochenbegriff
Epochen sind Zeitabschnitte in der Geschichte mit gemeinsamen Merkmalen. Sie dienen zur Orientierung. Die Menschen in der Gegenwart können nicht wissen, in welcher Zeit sie leben. Erst im Blick zurück auf die Geschichte lässt sich erkennen, was typisch für eine Zeit war und wie sie sich von anderen Zeiten unterscheidet.

Um einen Epochenwechsel zu bestimmen, müssen Historiker zahlreiche grundlegende Veränderungen in verschiedenen Bereichen finden, also zum Beispiel in der Gesellschaft, in der Wirtschaft und in der Religion. Dabei gibt es mehrere Probleme:

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Epochenwechsel: der Übergang von der Antike zum Mittelalter

Entstehung und Ausbreitung des Christentums

Religionen im Römischen Reich

Im Römischen Reich gab es viele verschiedene Religionen. Die Römer nahmen Religionen aus den verschiedenen Teilen ihres Reiches auf. Sie kannten aus Ägypten und dem Osten des Reiches auch schon die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod. Das Verständnis der Römer von Religion war von Toleranz geprägt.

Unterschieden wurde zwischen privater und staatlicher Verehrung von Göttern. Jeder durfte eigentlich glauben, was er wollte. Voraussetzung war seit der Kaiserzeit nur, dass man auch den Kaiser verehrte. Wer das nicht tat, war für die Römer verdächtig. Das wurde zum Problem für die Anhänger einiger Religionsgemeinschaften, unter ihnen auch für die Christen.

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Entstehung und Ausbreitung des Christentums

Kampf gegen den Terror mit Überwachung und Zensur – die Karlsbader Beschlüsse

35 souveräne Fürsten und 4 freie Städte hatten 1815 den Deutschen Bund gegründet. Dieser Bund trat an die Stelle des 1806 aufgelösten Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Zum Bund gehörten der Kaiser von Österreich und der König von Preußen, aber auch die Könige von Dänemark und den Niederlanden. Von ihren Staaten gehörten aber nur die Gebiete dem Bund an, die bereits Bestandteil des alten Reichs gewesen waren. Der Deutsche Bund war ein Staatenbund mit einer Bundesversammlung mit Gesandten aus den einzelnen Staaten. Die einzige gemeinsame Einrichtung war eine Versammlung von Gesandten der Mitgliedsstaaten in Frankfurt am Rhein. Der Deutsche Bund war also kein deutscher Nationalstaat. Die Macht verblieb bei den einzelnen Staaten.

Einige Menschen waren damit nicht zufrieden. Vor allem viele Studenten und Professoren hatten sich die Gründung eines deutschen Nationalstaats erhofft. Dieser sollte eine Verfassung haben und Mitbestimmungsrechte für die Bürger.

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Kampf gegen den Terror mit Überwachung und Zensur – die Karlsbader Beschlüsse

Die Revolutionen 1848 in Frankreich und im Deutschen Bund

Eine Welle von Revolutionen erschütterte zahlreiche Länder in Europa im Jahr 1848. Dabei gab es in allen Ländern einige gemeinsame Ursachen.

Ursachen

Im Jahr 1846 hatte es eine Missernte gegeben, was zu einer Krise im nächsten Jahr führte. Viele Menschen hatten nicht genug zu essen. Dazu kamen soziale Probleme der frühen Industrialisierung. Viele Menschen waren vom Land in die Städte gezogen. Sie hofften dort Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Die Arbeit in den Fabriken war jedoch sehr schlecht bezahlt und die Lebensbedingungen in den Städten waren sehr schlecht. Monarchien hatten sich trotz der vorherigen Aufstände in allen Ländern durchgesetzt. Die Bürger forderten aber immer lauter ein, auch mitbestimmen zu können.

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Die Revolutionen 1848 in Frankreich und im Deutschen Bund

Die europäischen Revolutionen 1830/31

Eine Welle von Aufständen und Revolutionen erfasste im Jahr 1830 fast ganz Europa. Sie richteten sich gegen die Politik der Fürsten und Monarchen seit dem Wiener Kongress. Die dort ausgehandelte Ordnung für Europa wurden nun grundlegend in Frage gestellt. Die Juli-Revolution in Frankreich bildete den Ausgangspunkt.

Frankreich

In Frankreich regierte seit 1824 Karl X. aus der Dynastie der Bourbonen. Er war ein typischer Vertreter der Restauration. Als Reaktion auf seinen Versuch das Parlament aufzulösen, kam es zum Aufstand.

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Die europäischen Revolutionen 1830/31